Das Dreyland-Bluesfestival kann nach zweijähriger Zwangspause wieder starten. Wie Manfred Bockey von Exbluesive aus Schopfheim erklärt, handelt es sich um die sechste Auflage, zum dritten Mal ist Bad Säckingen dabei. Zum ersten Mal wird das dreitägige Festival in der Trompeterstadt eröffnet und zwar am Donnerstag, 18. August, um 19 Uhr im Schlosspark.

Im Mittelpunkt steht dieses Jahr die Mischung aus gestandenen Bluesgrößen und aufstrebenden Jungen.

„Wer allerdings glaubt Altbackenes trifft auf Brandneues liegt ziemlich daneben“, so Bockey. „Da wird Traditionelles frisch und spritzig interpretiert und sogenannte Urgesteine kommen variantenreich mit neuem Elan und enormer Spielfreude daher“.

Blues ist vielschichtig

Die bisherigen Dreyland-Festivals folgten der Entwicklung, die der Blues in den USA genommen hat. 2018 war „Aus Afrika ins Delta“ das Motto, 2019 folgten die Stile von Chicago und Detroit, 2021 „Vom Chicago-Style zum Blues-Rock“, das Jimi Hendrix gewidmet war. In diesem Jahr soll gezeigt werden, wie vielschichtig der Blues in Verbindung mit Rock, Soul oder Jazz sein kann.

In Bad Säckingen spielen am Donnerstag, 18. August, die deutschen Gruppen Black Cat Bone und Blues­anovas. Mit Black Cat Bone werden Urgesteine des deutschen Blues-Rock heftig und leidenschaftlich aufspielen. „Sie liefern seit über 40 Jahren ihren erstklassigen gitarrenorientierten Musikstil, kraftvoll und dynamisch gespielte Grooves, mitreißende Soli“, so Bockey. The Bluesanovas gehören eher zu den Youngstern der Bluesszene. Doch wenn von Blues made in Germany die Rede ist, geraten sie in den letzten Jahren immer mehr ins Blickfeld.

Am Freitag, 19. August, haben die beiden Blues-Ladys Grainne Duffy aus Irland und Vanessa Collier aus Amerika das Wort. Rein amerikanisch ist die Besetzung dann am Samstag, 20. August in Wehr. Die Jim Kahr Band und Selwyn Birchwood stehen zwei jeweils hochdotierte Bands auf der Bühne.