Rechtzeitig vor Weihnachten nehmen auch dieses Jahr die Winter-Ranger am Feldberg ihre Arbeit auf. Sie stehen als Ansprechpartner im Naturschutzgebiet Feldberg zu Verfügung und helfen mit, die Einhaltung der Regeln zu überwachen.

Feldberg-Ranger Achim Laber freut sich: „Wir haben dieses Jahr wieder eine sehr engagierte Gruppe von Leuten, die uns bei der Schutzgebietsüberwachung unterstützen!“ Dabei sind alte Hasen zum Beispiel vom deutschen Alpenverein ebenso wie junge engagierte Forstwissenschaftler und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Naturschutzzentrums, die im Sommerhalbjahr naturkundliche Führungen übernommen haben. Allen gemein ist, dass sie nicht nur die Bedürfnisse der Wintersportler kennen, sondern auch über die besonders sensiblen Bereiche innerhalb des Schutzgebietes Bescheid wissen.

Sorge um Auerwild

„Große Sorgen machen wir uns um die Auerhühner, die seit ungefähr zehn Jahren in ihrem Bestand dramatisch zurückgehen“, erläutert Gerrit Müller, ehemaliger Forstmann aus Friedenweiler, der in dieser Saison auch als Winter-Ranger aktiv ist. „Es wäre ein Armutszeugnis, wenn es uns im Hochschwarzwald nicht gelänge, diese beeindruckende Vogelart vor dem Aussterben zu bewahren.“

Die Zusammenarbeit zwischen Naturschutz- und Forstverwaltung wurde in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert und intensiviert. So weist der Feldberg-Ranger darauf hin, dass in den Weihnachtsferien an gewissen Tagen Großeinsätze stattfinden werden, bei denen Naturschützer, Forstleute und ehrenamtliche Helfer gemeinsam auf der gesamten Fläche präsent sein werden. „Leider kommen wir inzwischen auch um kostenpflichtige Verwarnungen nicht mehr herum“, resümiert Laber seine Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Dies wird vor allem diejenigen betreffen, die abseits der Wege oder Loipen durch einsame Winterwälder ihre Spuren ziehen.