Weihnachtsbeleuchtung ist bekanntlich Geschmackssache. Dass zu viel des Guten jedoch zumindest verwunderte Betrachter anzieht, das dürfte inzwischen bekannt sein. Auch die Schwarzwälder Luusbuebe zeigten sich angesichts einer Hausbeleuchtung in Gündelwangen erstaunt und haben deshalb kurzerhand einen Song dazu geschrieben. In „Disneyländ bim Schaller vorne“ wird dieses spezielle Haus in den Fokus gerückt und allgemein darüber sinniert, wie viel Weihnachten denn überhaupt sein sollte.

Nach ihrem Corona-Fasnethit, der über 16.000 Aufrufe vorweisen konnte, wurde in diesem Winter der Wunsch der Fans laut, die drei Musiker sollen doch auch einmal ein Weihnachtslied machen. „Das haben wir uns gerne zu Herzen genommen und da lag es nahe, einen bestimmten Bewohner hier im Ort in den Fokus zu rücken“, schmunzelt Leon Stoll, der gemeinsam mit Linus Sedlak und Kai Hofmeier den frechen Song erdacht hat. „Wir haben hier ein Haus, das strahlt so hell wie ein Stern“, erläutern die Musiker ihre Inspiration. „Zwar kein buntes Geblinke, aber es ist unwahrscheinlich hell.“

Dementsprechend werden lautstark die lustigsten Formen der Weihnachtsdeko auf die Schippe genommen. Der eine oder andere Part erfordert jedoch auch Gündelwanger „Insider-Wissen“. „Wie mir halt sin, so isch‘s wore“, resümiert Leon Stoll erheitert.

Ursprünglich sollte der Song schon am Nikolaustag erscheinen, doch die Dreharbeiten in Sedlaks Scheune waren doch aufwendiger als gedacht und dann machte den „Buebe“ auch noch die Tonqualität einen Strich durch die Rechnung. Nun erscheint der Song am 25. Dezember.

„Wir sind alle keine Profis, aber wir haben uns wirklich viel Mühe gegeben und es hat sich, denke ich, auch gelohnt und es bringt den Menschen hoffentlich auch in dieser erneuten Coronazeit etwas Freude“, so die Hoffnung der Luusbuebe. „Wir hatten in diesem Jahr nur wenige Auftritte, deshalb war es schön, mal wieder gemeinsam etwas anzupacken.“