Ein Mann fand gestern Abend, 23. August 2022, im Seerhein eine Handgranate beim Schnorcheln. Er brachte die Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg an Land und verständigte die Polizei. Diese sperrte den Bereich rund um das Sprengmittel ab. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst kümmerte sich anschließend um die Bergung der Handgranate. Der Wintersteig war aufgrund des Einsatzes für etwa zwei Stunden gesperrt, es kam ansonsten zu keinen größeren Beeinträchtigungen oder Gefährdungen.

Es ist nicht der erste Fund einer Handgranate in Konstanz. Schon vor rund zehn Tagen hat ein Mann im Konstanzer Trichter mit seiner magnetischen Angel eine Handgranate aus dem Wasser gefischt. Die vollständige Meldung gibt es nochmal hier zum Nachlesen:

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Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang, solche gefährlichen Fundstücke an Ort und Stelle zu belassen, Abstand zu nehmen und die Polizei zu verständigen. Das gilt auch, wenn der Finder sich nicht ganz sicher ist, ob es sich um ein Kampfmittel handeln könnte. Alte Kampfmittel, beispielsweise aus dem Zweiten Weltkrieg, können sich durchaus noch entzünden oder explodieren, wenn sie bewegt werden oder zum Beispiel mit Sauerstoff in Kontakt kommen. (pol)