So hat man das Jobcenter noch nie gesehen: Stellen Sie sich nun einmal vor, alles, was Sie in Ihrem Leben angehäuft haben, erhalten nicht Ihre Nachkommen. Ihr Nachlass landet in einer Lostrommel und der Zufall bestimmt, wer Ihre geschätzte Überraschungseierfigurensammlung, Ihr millionenschweres Bankkonto oder Ihre Schulden erbt. In „Jeeps“ treffen zwei Frauen und zwei Männer im Jobcenter auf diese Erbrechtsreform, diese radikale Umverteilung bestehender Vermögenswerte.

Simone Geyer inszeniert die bitterböse und urkomische Komödie „Jeeps“ von Nora Abdel-Maksoud. Die Autorin legt mit schwarzem Humor tiefgreifende Klassenunterschiede offen und seziert mit bissiger Zuspitzung und Präzision unser Denken und Handeln auf Basis von Kontoständen, Testamentseröffnungen und gefühlten Bedrohungen.

Die nächsten Vorstellungen von Jeeps in der Werkstatt, jeweils ab 20 Uhr: 9.2., 11.2., 17.2., 23.2., 25.2.

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