Die Wimpel hängen, das Häs ist (eigentlich) abgestaubt, und der „Schmotzige“ steht direkt vor der Tür. Wäre da nicht das Corona-Virus, der alte Spielverderber. Im vergangenen Jahr ist die Fasnacht komplett ausgefallen, dieses Jahr eigentlich auch. Eigentlich. Denn ein bissle was wird gehen. Wir sagen euch, was man trotzdem erleben kann:

1. Gute Freunde treffen

Bild: victor-Adobestock

Es ist ja nicht so, dass man sich, wie im vergangenen Jahr, überhaupt nicht treffen darf. Im Privaten sind Zusammenkünfte von bis zu zehn Personen erlaubt. Vorausgesetzt natürlich, alle sind geimpft, am besten geboostert. Und weil wir genau davon ausgehen finden wir, ist es auch kein Problem, sich mit guten Freunden auf eine kleine Fasnachtsparty zu treffen. Kleiner Tipp: Bitte testet euch ALLE kurz vorher. So kann man das Risiko einer Ansteckung nochmals senken.

2. Das eigene Heim fasnächtlich schmücken

Bild: Diana Drubig

Selbst wer sich lieber zuhause einigelt und lieber auf Nummer Sicher geht – auf närrische Stimmung muss man deshalb nicht verzichten. Dazu eine Stimmungs-CD in die Anlage, und schon kann eigentlich nix mehr schief gehen.

3. Berliner selber machen

Bild: Photographer: Asya Nurullina

Frischer geht‘s nicht: Zur Fasnacht gehören ohne wenn und aber schöne Berliner mit der Füllung eurer Wahl. Auch wenn die Sache wahrlich eine „schmotzige“ Angelegenheit ist. Nicht vergessen – einer mit Senf muss auf jeden Fall dabei sein. Hier gibt's ein Rezept!

4. Hemdglonker „dehom“

Bild: Hanser, Oliver

Jaja, in diesem Jahr müssen wir auf unseren geliebten Hemdglonkerumzug in der Niederburg noch verzichten. Was uns aber nicht davon abhält, daheim das Nachthemd überzustreifen einen Umzugsweg zwischen Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer festzulegen. Das Gute daran: Es ist auf jeden Fall wärmer und am Schluss ist der Narrensamen direkt in der Kiste.

5. Auf die Gass‘ gehen

Bild: Chris Danneffel

Große Fasnachtspartys? Verboten. Besenwirtschaften? Wohl alle geschlossen. Aber das Häs anziehen und lärmend durch die Stadt ziehen? Sagt keiner was. Denkt an die AHA-Regeln, meidet große Menschansammlungen und trinkt wenns geht nicht mit der halben Stadt Brüderschaft. Dann ist gegen ein paar Stunden närrischen Treibens im Freien wenig zu sagen. Ho Narro!

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