Den dritten Samstag in Folge wurde in Konstanz für die Menschen in der Ukraine demonstriert und Putins Krieg gegen das Land verurteilt. Die Südwestdeutsche Philharmonie hatte zu einem Benefizkonzert zugunsten des Ukraine-Nothilfefonds der Konstanzer Hilfsorganisation „Hoffnungszeichen – Sign of Hope“ eingeladen, an dem wegen der Corona-3G-Regeln im Münster maximal 400 Menschen teilnehmen konnten.

Vor dem Konzert sprachen auf einer Kundgebung vor dem Münster u.a. Kulturbürgermeister Andreas Osner und Landrat Zeno Danner. Putins Krieg wurde von den Rednern verurteilt und die Hilfsbereitschaft in Konstanz und der Region gelobt. So konnten bereits 50 Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht werden, sagte Osner. Zum Abschluss erklang die Europahymne, und die aus der Ukraine geflüchtete 15-jährige Oleksandar sang die ukrainische Nationalhymne. Im Anschluss an diese bewegenden Momente spielte im Münster die Südwestdeutsche Philharmonie Musik von Mozart und Schuberts „Unvollendete“. In einer interkonfessionellen Andacht wurde zum Frieden in der Ukraine aufgerufen.

Insgesamt über 9.000 Euro wurden an diesem Samstagnachmittag für die Ukraine gespendet, teilte der Verein „Hoffnungszeichen“ am Montag mit.