Wie gut kennen Sie Konstanz? Und wie gut kennen Sie die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt? Diese Fragen stellte sich das Team von „Seegeschichten“. Das Kunstprojekt des Café Mondial Konstanz e.V., eröffnet am 23. September eine Ausstellung, die die Geschichten von Konstanzerinnen und Konstanzern ins Rampenlicht rückt. Sie erzählen von Liebe und Verlust, von Erfolgen und Misserfolgen, von Ängsten und vom Glück. Fast zwei Jahre lang waren die Autorinnen und Autoren des Kunstprojekts Seegeschichten auf den Straßen und in den Parks von Konstanz unterwegs und haben die Menschen dort nach ihren Geschichten gefragt.

Dabei herausgekommen ist die Website www.seegeschichten.org voller Erzählungen und Bilder von alten und jungen, von glücklichen und traurigen Neu- und Ur-Konstanzern. Sie erzählen, was die Interviewten bewegt, was sie geprägt hat, wofür sie brennen, was sie lieben und wovor sie sich fürchten.

Neu mit Videointerviews

Ab dem 23. September sind ihre Geschichten auch offline im Kulturzentrum K9 in der Hieronymusgasse 3 in Konstanz zu sehen. Die Ausstellung zeigt neben Fotos und Texten auch bisher unveröffentlichte Videointerviews. „Wir freuen uns sehr darüber, den Menschen und den Geschichten, die sie uns erzählt haben, noch einmal ihren ganz eigenen Raum geben zu können, in dem alle willkommen sind“, sagt Clara Schlotheuber, die das Projekt ins Leben gerufen hat.

Konzert mit Mido und Sun Waves

Die Ausstellung beginnt am Donnerstag, 23. September um 19 Uhr. Ab 19:30 Uhr findet eine Diskussionsrunde statt. Lilith Kugler, Mitarbeiterin von Seegeschichten, Regisseurin und Dokumentarfilmerin, Dr. Mohamed Badawi, Linguist, Künstler und Mitglied des Gemeinderats Konstanz sowie Dr. David Tchakoura, Leiter der Stabstelle Internationale Stadt, sprechen über die Frage „Wie können wir Anonymität, Stereotypisierung und Polarisierungen in der Stadt.

Am Freitag, 24. September zeigen die Band Sun Waves sowie Mido und Freunde, dessen Geschichte auch Teil der Ausstellung ist, ab 20 Uhr live, was ihre Leidenschaft ist. Die Ausstellung ist bereits vorher ab 19 Uhr geöffnet.

Videos, Bilder und Texte sind am Donnerstag bis 22 Uhr zu sehen. Am Freitag ist ebenfalls bis 22 Uhr geöffnet. Während der Konzerte laufen keine Videos. Der Eintritt ist an allen Tagen kostenfrei. Es gilt die 3G-Regel.