Und schon wieder Krisenmodus: Vor ziemlich genau zwei Jahren stürzten sich viele Verbraucher auf Klopapier und Nudeln. Die Angst: Durch dieCorona-Pandemie ausfallende Produktionsketten, Lieferschwierigkeiten – kurz – das Ende der Welt wie wir sie kannten.

Es kam... Nun, was kam? Zwei Jahre Krisenmodus für Deutschland. Menschen, die gut durch die Pandemie kamen, andere weniger gut. Und viel zu viele starben. Das ist wahr. Wahr ist aber auch, dass sich das Bunkern von Klopapier nicht gelohnt hat. Für viele, die nicht dem Prepper-Wahn verfallen sind und welches brauchten, war es ein großes Ärgernis.

Eine Krise nach der anderen

Ähnlich wie im Paradies sieht es in der Riedstraße aus.
Ähnlich wie im Paradies sieht es in der Riedstraße aus. Bild: Steen, Sarah

Nun hat sich – trotz hoher Zahlen – aus verschiedenen Gründen die große Corona-Aufregung gelegt und ist einer regelrechten Wurschtigkeit gewichen. Denn, sind wir ehrlich: Die meisten Deutschen können sich immer nur mit einer Krise befassen. Und die ist derzeit der Ukraine-Krieg. Verständlich.

Aber schon geht das Bunkern wieder los. So wie auf unseren Bildern sieht es derzeit in den meisten Geschäften aus. Und weil die Ukraine eine der großen Kornkammern der Welt ist, haben sich deutsche und schweizerische Konsumenten derzeit auf Pflanzenöl eingeschossen. Die Supermärkte reagieren: Es werden bestimmte Waren nur noch in haushaltsüblichen Mengen abgegeben. Denn: Nachschub ist ÜBERALL unterwegs. Zumindest noch einige Wochen, sagen Experten. Hamstern ist definitiv keine Option.

Denn vielleicht sollten diejenigen, die jetzt den Keller voll mit Öl haben eines klar machen: Im Gegensatz zu Klopapier kann Öl ranzig werden. Guten Appetit!