Ein unter Drogen stehender Autofahrer, zudem nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis, hat am Donnerstagnachmittag, 10. März, auf der Reichenaustraße im Bereich Abzweigung Riedstraße einen Unfall verursacht, meldet die Polizei. Der 34-Jährige war trotz Drogeneinflusses gegen 15.45 Uhr mit einem Ford Galaxy auf der Reichenaustraße unterwegs und prallte an der Abzweigung Riedstraße in das Heck eines an der dortigen Ampel wartenden Renault Captur einer 45-Jährigen. Durch die Kollision wurde der Renault auf einen davor stehenden Mercedes eines 58 Jahre alten Mannes geschoben.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Führerschein des 34-Jährigen zur Einziehung ausgeschrieben war. Bei einer anschließenden Durchsuchung seines Fahrzeugs konnte zwar nicht der Führerschein, aber diverse verschreibungspflichtige Medikamente und eine Kleinstmenge Cannabis aufgefunden werden. Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest verlief positiv, so dass sich der Ford-Fahrer einer Blutprobe unterziehen und sein Auto stehenlassen musste. Er wird sich nun in einem Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten müssen. Den durch den Auffahrunfall verursachten Schaden schätzt die Polizei auf insgesamt rund 11.000 Euro. (pol)