Mit dem Impromptus op. 90 werden die Zuhörer in den Kern der Schubertschen Welt entführt: und zwar mit dem Liedhaften, der zarten wienerischen Stimmung, der Tragik, der symphonischen Inspirationen und Gestaltung von damals.

Chopins Préludes op. 28 sind die Quintessenz seines Genies: Jede Miniatur ist poetisch, reich an pianistischen und harmonischen Ideen – einfach prophetisch. Die Polonaise fis-moll zeigt die ganze Dramatik und Größe des Komponisten.

Die Sonate As-Dur op. 110 von Ludwig van Beethoven ist ein einzigartiges Werk von metaphysischen Dimensionen: Der erste Satz gleicht einem sanften Streichquartett, der zweite Satz besticht mit Gassenhauer-Humor und schließlich endet das Werk mit Rezitativ, Arioso und Fuge. Es ist eine ergreifende Hommage an Bachs Passionen. Durch diese Form erleben die Zuhörer am Samstagabend Beethovens Kraft der Musik.

Bereits als elfJähriger erhielt der renommierte Pianist ein Stipendium am Mozarteum Salzburg, wo er Dimitri Bashkirov begegnet, bei dem er anschließend von 1999 bis 2002 studiert. Bei Elisso Wirssaladze legte Bonamy nach einem vierjährigen Studium 2006 an der Musikhochschule München sein Meisterklassen-Diplom mit Auszeichnung ab. Henri Bonamy tritt seitdem regelmäßig in großen Häusern und bei Festspielen auf.