Markus Stockhausen brachte den libanesischen Sänger Rabih Lahoud und das Dresdner Trio um Trompeter Marcus Rust zusammen. Aus dieser Begegnung resultierte kurzerhand ein Quartett. Die vier Musiker vereinen in ihrer Musik das Beste aus zwei völlig verschiedenen Welten. Dabei trifft okzidentaler Jazz auf die Poesie des Orients.

Masaa heißt Abend

Benannt haben sich Masaa nach dem arabischen Wort für Abend, der für Rabih Lahoud die magischste Zeit im Tageslauf ist. In der Dämmerung, dieser Schnittmenge zwischen Tag und Nacht, sind die atmosphärischen Klänge des mehrfach preisgekrönten Ensembles zu Hause. Stücke wie das zauberhaft-behutsame „Mira“ lassen das europäische Publikum vergessen, dass es des Arabischen nicht mächtig ist. Masaa spielt in einer Art tiefster musikalischer Überzeugung von Nähe, Neugier und Zusammengehörigkeit.

Packende Musik

Die Intensität, die das Ensemble in seiner Musik erschafft, ist so greifbar und umfassend, dass es scheinbar möglich ist, dass die Musik die Welt bewegen kann. Völlig unvoreingenommen und auf höchstem musikalischen Niveau entwirft das Ensemble Songs, die erkennen lassen, wie komplex und gleichzeitig nahbar das Miteinander ist. Die Gruppe Masaa hat sich 2012 gegründet und bereits fünf Alben veröffentlicht, die mit zahlreichen Preisen prämiert wurden.

Der Einlass zum Konzert ist um 19.30 Uhr, Karten gibt es bei der Touristinformation in Pfullendorf (Telefon: 07552/221 13 1). Es gilt die 2-G-Regel, also geimpfte oder genesene dürfen zum Konzert.