Die Surfschule Bodensee im Überlinger Ostbad soll am Sonntag, 11. September, Schauplatz eines offiziellen Guinness Weltrekords werden. Ziel ist es, mehr als 320 Menschen auf ihren SUP-Boards zu vereinen, die gleichzeitig eine Yoga-Figur absolvieren. „Wir haben im Rahmen des Wassersportfestivals während der Landesgartenschau einen spontanen Versuch gestartet, diesen Weltrekord zu brechen“, berichtet Initiatorin Raphaela Schäufele. „Aufgrund der Spontanität war klar, dass es ganz schwer werden würde, diesen zu brechen.“ Letztlich kamen innerhalb von wenigen Tagen weit mehr als 100 Teilnehmer. „Das war wirklich beeindruckend“, sagt sie. „Deshalb wollen wir einen weiteren Versuch starten.“

So sieht es aus, wenn 215 Personen auf 131 Stand-up-Paddling-Boards SUP-Yoga machen. Dies ist der Weltrekordversuch im Rahmen des Wassersportfestivals auf der Landesgartenschau.
So sieht es aus, wenn 215 Personen auf 131 Stand-up-Paddling-Boards SUP-Yoga machen. Dies ist der Weltrekordversuch im Rahmen des Wassersportfestivals auf der Landesgartenschau. Bild: Jäckle, Reiner

Dieses Mal ist er nicht ganz so spontan. Es wird bereits seit einigen Wochen daran gearbeitet. Dies ist allerdings auch notwendig, denn zum einen müssen mehr als 320 SUP-Yogi aktiviert werden und zum anderen dauert eine offizielle Anmeldung bei Guinness auch seine Zeit. „Der Versuch ist ganz offiziell angemeldet“, bestätigt Raphaela Schäufele. „Deshalb setzen wir alles daran, dass er dieses Mal auch gelingt.“

Weltrekord als Abschluss

Der Weltrekord soll der krönende Abschluss des Yoga Festival Bodensee sein, das ebenfalls an der Surfschule Bodensee im Überlinger Ostbad stattfindet. Von Freitag, 9. September, bis Sonntag, 11. September, dreht sich dort alles um Inner-Peace-Yoga, Yin Yoga, Southbath, Electronic Flow Yoga, Lu-Jong sowie Pranayama und Morning-Bliss-Meditation. Am Freitag- und Samstagabend finden jeweils Konzerte statt. Das Motto des Yoga Festival Bodensee steht unter dem Motto „barfuß und draußen“.

Die Überlinger Yoga-Lehrerin Raphaela Schäufele leitet den Yoga-Weltrekordversuch.
Die Überlinger Yoga-Lehrerin Raphaela Schäufele leitet den Yoga-Weltrekordversuch. Bild: Winfried Heinze

„Höhepunkt ist sicherlich der Weltrekordversuch“, sagt Raphaela Schäufele. „Ich freue mich, dass wir diesen Versuch gemeinsam mit der Surfschule Bodensee realisieren können.“ Organisatorisch musste im Vorfeld allerdings einiges geklärt werden. Es bedarf einer Genehmigung des Bodensee-Schifffahrtsamt, dann müssen zahlreiche SUP-Boards bereitgestellt werden und die DLRG-Ortsgruppe Überlingen sorgt für die Sicherheit.

Hoffnung auf gutes Wetter

Surfschulbetreiber Florian Hager freut sich ebenfalls auf den Weltrekordversuch und hofft auf gutes Wetter: „Bei Sturm können wir natürlich nicht raus, aber im September gibt es in der Regel sehr gute Bedingungen.“ Und er betont: „Mitmachen kann absolut jeder – und wir brauchen auch jeden!“ Und jede und jeder, der am 11. September kommt, tut mit seiner Anwesenheit auch noch etwas Gutes, denn „Followfood“ wird pro Teilnehmer zehn Euro an die weltweit agierende Umweltaktion „The Ocean Cleanup“ spenden. Mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall, vielleicht sogar doppelt. „Es wäre unglaublich besonders, diesen Weltrekord in Deutschland und dann auch noch am Bodensee aufzustellen“, so Raphaela Schäufele.

SUP Yoga wird im Rahmen des Yogafestivals Bodensee angeboten. Am 11. September soll sogar der Weltrekord darin an den Bodensee geholt werden.
SUP Yoga wird im Rahmen des Yogafestivals Bodensee angeboten. Am 11. September soll sogar der Weltrekord darin an den Bodensee geholt werden. Bild: Jäckle, Reiner

Treffpunkt Überlingen

Für alle Interessenten ist wichtig, dass der Treffpunkt auf dem Bodensee vor der Surfschule Bodensee im Überlinger Ostbad zwischen 15 Uhr und 15.30 Uhr ist. Direkt im Anschluss beginnt die Yoga-Stunde mit SUP-Yoga-Lehrerin Raphaela Schäufele. In der folgenden Stunde zählt es dann, dass mehr als 320 Teilnehmer in derselben Yoga-Haltung auf dem SUP stehen oder sitzen. Und die Initiatorin betont dabei noch einmal ausdrücklich: „Man benötigt keinerlei Vorkenntnisse – weder im SUP noch im Yoga.“ Vor Ort werden mehr als 100 Boards zur Verfügung stehen, doch wer ein SUP hat, sollte es mitbringen oder direkt zur Surfschule paddeln.