Manege frei im weihnachtlichen Lichterglanz: so lautet das Motto des Familiencircus Jan Sperlich, der vom 24. Dezember bis 2. Januar mit seinem Weihnachtscircus zum ersten Mal in Uhldingen-Mühlhofen an der Sporthalle in Mühlhofen gastiert.

Der Mühlhofer Weihnachtscircus sieht auch bei Nacht eindrucksvoll aus.
Der Mühlhofer Weihnachtscircus sieht auch bei Nacht eindrucksvoll aus. Bild: Jäckle, Reiner

Beheiztes Zirkuszelt

Über die Weihnachtsfeiertage kann man einmal den Alltag hinter sich lassen. Sobald man das gut beheizte Zirkuszelt betritt, den Duft von Sägemehl und Popcorn in der Nase hat und das Licht aus und der Sport angeht, beginnt die Reise in die Welt der Artisten, Clownerie und Tierdressuren.

In der Manege im Weihnachtscircus Jan Sperlich treten auch Tiere auf. Neben einem Kamel und Lamas gibt es noch Pferde und Hunde.
In der Manege im Weihnachtscircus Jan Sperlich treten auch Tiere auf. Neben einem Kamel und Lamas gibt es noch Pferde und Hunde. Bild: Jäckle, Reiner

Das Bemerkenswerte am Weihnachtscircus in Uhldingen-Mühlhofen ist, dass ausschließlich Mitglieder der Circusfamilie Jan Sperlich in der Manege stehen werden. Und das, was die Eltern mit ihren fünf Kindern auf die Beine stellen, kann sich absolut sehen lassen. Sehr beliebt sind in der Pause der Zoobesuch und nach der Vorstellung das Ponyreiten.

Video: Jäckle, Reiner

Zirkusdirektor Jan und Clown Manolito Sperlich führen durch das Programm, wobei der Zirkusdirektor höchstpersönlich die Zuschauer mit seinen Pferdedressuren begeistert. Seine Frau Tanjela besticht durch eine Hundedressur. Außerdem gibt es ein Kamel, Lamas und Ponys in der Manege.

Auch er hat eine neue Nummer für den Mühlhofer Weihnachtscircus einstudiert: Clown Manolito.
Auch er hat eine neue Nummer für den Mühlhofer Weihnachtscircus einstudiert: Clown Manolito. Bild: Jäckle, Reiner

Clown Manolito

Manolito führt dabei nicht nur durchs Programm, sondern unterhält immer wieder mit äußerst spaßigen Nummern. Sein Bruder Michael jongliert mit Bällen, Keulen, Ringen und Fackeln und Danny zeigt sein Können am Diabolo. Atemberaubende Artistik zeigt Angelo, der am Trapez unterm Zirkusdach agiert und eine Stuhl-Balance-Nummer zeigt.

Elena Sperlich beim Training in der Manege. Sie zeigt eine ganz neue Nummer im Ring.
Elena Sperlich beim Training in der Manege. Sie zeigt eine ganz neue Nummer im Ring. Bild: Jäckle, Reiner

Tochter Elena sorgt als Seiltänzerin und Hula-Hoop-Künstlerin für große Augen. Für den Weihnachtscircus hat sie sogar extra eine Luftnummer am Arial-Ring einstudiert. Zum großen Finale geht es dann in Richtung Western. Bei einer Lasso-Nummer steht die gesamte Familie in der Manege.

Video: Jäckle, Reiner

Weihnachtlicher Schmuck

Passend zum Weihnachtscircus stimmt natürlich auch das Ambiente. Das Zirkuszelt und das gesamte Areal sind weihnachtlich geschmückt. Die Familie Jan Sperlich steht natürlich nicht nur in der Manage; die Mitglieder kümmern sich um den Aufbau, versorgen die Tiere, kümmern sich um den Ticketverkauf und begrüßen die Gäste – und das alles teilweise bei Minusgraden. Der Weihnachtscircus Jan Sperlich ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Familienunternehmen.

Michael Sperlich begeister durch eine Jonglage-Nummer.
Michael Sperlich begeister durch eine Jonglage-Nummer. Bild: Jäckle, Reiner

Tradition in schwierigen Zeiten

Bereits seit vielen Jahren ist Jan Sperlich als Zirkusartist unterwegs. Mittlerweile hat er seinen eigenen Zirkus und versucht auch in diesen schwierigen Zeiten diese Tradition aufrecht zu halten – mit allem, was dazugehört. Der Tross zieht mit knapp zehn großen Anhängern von Spielstätte zu Spielstätte. Hinzu kommen noch fünf Wohnwagen. Das Herzstück sind natürlich das Stallzelt und das Zirkuszelt mit Kuppel.

Zirkusdirektor Jan Sperlich zeigt unter anderem eine Dressur mit Lamas.
Zirkusdirektor Jan Sperlich zeigt unter anderem eine Dressur mit Lamas. Bild: Jäckle, Reiner

Zunächst wird das Zelt für die Tiere aufgebaut. Das Zirkuszelt, das insgesamt etwa 300 Besucher fasst und gut beheizt ist, wird mit den Söhnen an einem Tag aufgebaut. Es folgen Aufbau der Manege und die Bestuhlung. Und ab 24. Dezember heißt es dann in Mühlhofen zehn Tage lang: „Manege frei – die Show beginnt!“