Verletzungssorgen und zwei Spiele innerhalb von 20 Stunden: Die Herausforderung des TSV Mimmenhausen am vergangenen Wochenende war nicht ganz einfach. Dennoch meisterten die Zweitliga-Volleyballer von Spielertrainer Christian Pampel diese Aufgabe mit Bravour. Am Samstagabend kam Leipzig zum TSV und am Sonntagnachmittag war Delitzsch der Gegner. Mit zwei klaren Siegen und sechs Punkten erbeuteten die Mimmenhausener die optimale Ausbeute.

JUbel nach dem Matchball.
JUbel nach dem Matchball. Bild: Jäckle, Reiner

Lazarett lichtete sich

In der vergangenen Woche lichtete sich das TSV-Lazarett zusehends, so dass zu den Spielen schon mal wieder alle zur Verfügung stehenden Spieler auf dem Spielberichtsbogen standen. Allerdings waren nicht alle topfit. Da kam es den Gastgebern entgegen, dass bei Leipzig der Stamm-Zuspieler fehlte. „Wir haben zudem die Außenangreifer gut im Griff gehabt, so dass wir gut und schnell durch das Spiel kamen“, fasste Christian Pampel die Partie zusammen. Am Ende siegte der TSV mit 25:21, 25:20 und 25:19.

Nur 20 Stunden später standen die Spieler schon wieder in der Halle und schlugen dieses Mal gegen GSVE Delitzsch auf. Dieses Mal lief es von Beginn an nicht ganz so wie gewünscht bei den Hausherren. Zum einen produzierten die Mimmenhausener einige Eigenfehler und zum anderen spielten die Gäste nahezu fehlerfrei und sehr gut über außen. „Wir sind anfangs etwas hinterhergerannt“, so der TSV-Spielertrainer. „Es war zunächst ein offenes und wildes Spiel.“

Bei der Auszeichnung zu den MVPs der Partie gegen Leipzig.
Bei der Auszeichnung zu den MVPs der Partie gegen Leipzig. Bild: Jäckle, Reiner

Der erste Satz ging dann am Ende doch noch knapp an die Gäste mit 28:26. Im Verlauf des zweiten Durchgangs kamen die TSV‘ler immer besser ins Spiel. Die Gastgeber setzten sich Mitte des Satzes ab und ließen Delitzsch nicht mehr rankommen, so dass es mit 25:20 den Satzausgleich gab. Danach lief es dann sehr gut bei den Hausherren. Mit 25:15 und 25:12 ließ Mimmenhausen nichts mehr anbrennen und siegte mit 3:1.

Große Erleichterung

„Ich bin sehr froh, dass wir am Wochenende sechs Punkte geholt haben“, resümierte Christian Pampel. „Der Wunsch war natürlich da, aber dass es so glatt klappt, war definitiv nicht sicher.“ Vor allem die immer noch nicht fitten Spieler machten das Unterfangen zunächst unberechenbar. „Jetzt hoffen wir, dass wir möglichst bald alle wieder topfit auch im Training haben“, so der Spielertrainer. Und dann steht zum Hinrunden-Abschluss noch ein ganz schweres Spiel in Hammelburg auf dem Programm, denn die Gastgeber haben zwar einen Sieg mehr, aber einen Zähler weniger auf ihrem Konto.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass wir dort drei Punkte holen, ist eher gering“, sagt Christian Pampel. „Dennoch wollen wir nicht mit leeren Händen zurückkommen.“ Und eines haben die Spiele in dieser Saison gezeigt: „Wenn alles gut läuft, können wir oben mitspielen“, so der TSV-Spielertrainer. „Durch die Verletzungsmisere der vergangenen Wochen war das aber eher schwierig.“