Die Region um den Bodensee ist bekannt für ihre zahlreichen Weinberge und Weingüter und kann auf eine jahrhundertealte Tradition des Weinbaus zurückblicken. Vor dieser Kulisse spielt der neue Kriminalroman „Bodensee Bordeaux“ von Erich Schütz. Als der Sternekoch
Hanspeter Rapp tot in seinem Restaurant aufgefunden wird, geht die Polizei von Selbstmord aus. Da der Gourmetkritiker Leon Dold jedoch kurz vorher mit der Bitte um ein dringendes Gespräch zum Toten gerufen wurde, zweifelt er an dieser Theorie.

Die Geschichte

Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und stößt bald auf einen Streit zwischen Rapp und dem Weinbaron Hohenfels. Dessen Weine sorgten am Bodensee für Aufsehen, denn angeblich importiert er Trauben. Leon Dold ist sicher, dass sein Freund ermordet wurde, um das Geheimnis um den Wein zu wahren. Doch je näher er dem Baron kommt, umso mehr erkennt er, dass die Intrigen viel weiterreichen als geahnt. Erich Schütz wartet mit einem spannenden Kriminal-roman um Gier, Betrug und Intrigen internationalen Ausmaßes auf. Dabei gewährt er interessante Einblicke in den Weinbau am Bodensee.

Der Autor Erich Schütz.
Der Autor Erich Schütz. Bild: Martina Schütz

„Der Hintergrund der Geschichte ist die globalisierte Welt, die vor dem Weinbau nicht Halt macht“, erklärt Erich Schütz. „Heute kaufen vor allem chinesische Investoren Weingüter in Bordeaux und dem Piemont.“ Die Preise für Bordeauxweine sind enorm, und umso höher diese steigen, um so begehrlicher werden auch die Weingüter am Bodensee. „Gäbe es Bordeauxweine vom Bodensee, könnten abenteuerliche Einnahmen erzielt werden, bei denen es auf einen Toten auch nicht mehr ankommt“, so der Autor.

Der Autor

Erich Schütz ist freier Journalist, Buchautor und war auch schon an mehreren Fernsehdokumentationen und Reiseberichten beteiligt. Zudem hat er schon mehrere Restaurantführer herausgegeben. Aufgewachsen im Schwarzwald, lange in Berlin und Stuttgart zu Hause, erfüllte er sich vor über 20 Jahren seinen Traum und zog an den Bodensee.

Das Cover des neuen Buches.
Das Cover des neuen Buches. Bild: Gmeiner Verlag