Coronabedingt musste das kultige 17-Dreiviertel-Stunden Mofarennen in Niedereschach-Fischbach zweimal ausfallen. Umso größer die Freude bei Organisatoren, Rennsportbegeisterten und Mofafahrern, dass am 10. und 11. September die 11. Auflage steigen kann. Wenn durch Bürgermeister Martin Ragg und Ortsvorsteher Peter Engesser am 10. September im Bubenholzweg der Startschuss erfolgt, werden insgesamt 52 Teams, davon zwei Sponsorenteams, um den begehrten Siegerpokal kämpfen.

Erstmals E-Mofa dabei

Erstmals wird dann als absolute Neuerung ein E-Mofa mit am Start sein. Die Firma Pohlbock als Sponsor hat eigens für das Fischbacher Mofarennen ein solches E-Mofa konstruiert und gebaut. Man darf gespannt, wie sich dieses mit Akkus betriebene E-Mofa im Teilnehmerfeld bei seiner Premiere schlagen wird. Längst sind die 17 ¾ -Stunden von Fischbach nicht mehr nur ein reiner Gag, sondern wirklich Rennsport für den „kleinen Mann“. „Wer in der Deutschen Mofa-Szene etwas gelten will, muss in Fischbach gefahren sein. Und wer zu den Großen gehören möchte, der muss Fischbach zumindest als „Finisher“ bewältigt haben oder besser, einen Platz auf dem Treppchen nachweisen“, davon ist man beim Organisationsteam rund um Dietmar Patz und Daniel Lipp überzeugt.

Mit den 52 teilnehmenden Teams habe man wie schon in den Vorjahren kurz nach Anmeldeschluss bereits wieder die absolute Obergrenze erreicht. Weitaus mehr Teams wollten teilnehmen, doch mehr gehe einfach nicht.

Nachwuchs rückt in den Fokus

Begeistert sind Patz und Lipp davon, dass die nicht nur die langjährige und bewährte „Stammmannschaft“ rund um das Mofarennen zusammengeblieben ist, sondern dass aus dem Kreis des Jugendclubs sich in diesem Jahre auch etliche überaus engagierte neue und junge Gesichter aktiv mit einbringen und im Organisationsbereich und bei der Durchführung des Rennens erste Mofa-Rennsport-Atmosphäre sammeln. Organisiert und durchgeführt wird die Großveranstaltung, zu der wieder tausende Besucher erwartet werden, von der Guggenmusik „Ohrwürmer“, dem Jugendclub und dem Musikverein Fischbach.

Zum Helferteam werden auch einige Soldaten der Niedereschacher Patenkompanie gehören. Mitglieder der Feuerwehr werden sich um die Verkehrs- und Parkplatzregelung kümmern, die DRK-Ortsvereine Fischbach und Niedereschach übernehmen in Zusammenarbeit mit den drei Notärzten Ursula Engesser, Markus Bockhacker und John Paul Fobiwe den Sanitätsdienst.