„Die Schmuddelhexe“ aus dem Buch „3-Minuten-Geschichten“ ist die Lieblingsgeschichte von STAZ-Redakteurin Claudia Salzmann-Eltermann und ihrem Sohn Mattis (4, im Bild). Da hört auch der große Bruder Silas (7) noch gerne zu. Und der Papa Dirk. Die Zeit für eine Gutenachtgeschichte sollte sein – und wenn es nur eine kurze ist! Bücher wie diese, gefördert von der Stiftung Lesen, versammeln eine große Auswahl an lustigen, fantasievollen oder einfühlsamen 3-Minuten-Geschichten. Im turbulenten Familienalltag Zeit für das Vorlesen zu finden, ist nicht einfach. Das wissen Eltern.

Lesen oder vorgelesen zu bekommen, ist aber auch laut Erziehern unserer Region die „beste Möglichkeit, die Vorstellungskraft der Kinder zu fördern“. Bereits 15 Minuten am Tag würden entscheidende Weichen für das spätere Lese- und Lernverhalten sowie den Wortschatz der Kinder stellen. Bereits ein Wimmelbuch anzuschauen zählt.

In neue Welten eintauchen und fremde Orte bereisen prägt, auch per Griff ins Bücherregal. Dazu ermutigt auch der jährliche Weltvorlesetag: www.vorlesetag.de.

Himmelstüre

„Rascha und die Tür zum Himmel“ heißt das neue Buch von Julia Willmann, Rottweiler Stadtschreiberin 2017, illustriert von Jens Rassmus. Das Buch, im Mai erschienenen und ab neun Jahren empfohlen, schlägt mit seiner bewegenden Geschichte, in der die Fasnet eine wichtige Rolle spielt, auch Erwachsene in seinen Bann.

Bild: Willmann/Rassmus

Die Geschichte erzählt von Rascha, eigentlich Raffael, und seinem liebsten Menschen, seiner Oma Ima. Als sie beschließt, ins Seniorenheim zu ziehen, kommt die Familie durcheinander. Während Rascha von Ima ein eigenes, sehr altes Narrenkleid geschenkt bekommt, und sich auf die Fastnacht freut, macht sich Oma auf in den Himmel zu Opa Karle. An der Fastnacht und im Himmel gibt es eben „keine Zeit“.

Willmanns damaliger Aufenthalt in der Narrenhochburg hat nachhaltigen Eindruck hinterlassen und gab den Anstoß für das Buch. Sie liest am Donnerstag, 25. November, in der Alten Stallhalle daraus vor. Es gelten die aktuellen Coronaregeln und die 2G-Regel. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Almanach Schwarzwald-Baar

Heimat im Blick: Abwechslungsreiche Beiträge, die neue Entwicklungen aufzeigen, aber auch einen „Blick hinter die Kulissen“ verschaffen und interessante Persönlichkeiten aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis porträtieren, das bietet der Almanach Schwarzwald-Baar 2022.

Bild: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis

Am Donnerstag, 25. November, ist es soweit, dann ist er im Buchhandel erhältlich. Ein Schwerpunkt ist unter anderem ein Beitrag über die historischen Trachtenfotografien des Buchenberger Fotografen Johann Georg Fleig. Der Almanach bietet in seiner Neuauflage wieder ein gutes Stück Heimat, Historik und Geschichten aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis. Neu ist sein Erscheinungsbild, er erscheint in einem vergrößerten Format. Dies hebt vor allem die Bildsprache und Bebilderung hervor. Der Almanach 2022 liegt trotz der weltweiten Papierkrise ab dem 25. November für den Weihnachtseinkauf bereit.

Das Jahrbuch des Landkreises erscheint stets im Herbst – und das seit 1977. Der Almanach berichtet über Interessantes aus Kreispolitik, Geschichte, Wirtschaft, Sport, Natur und Kultur. Das Werk greift aktuelle Themen im Landkreis auf und erinnert an Ereignisse in unserer Heimat, die nicht in Vergessenheit geraten sollten.

Infos unter: www.almanach-sbk.de