Etwa 8.700 Patienten warten derzeit in Deutschland auf ein Spenderorgan. Für jeden Einzelnen von ihnen ist es entweder die einzige Möglichkeit, weiterzuleben oder ein Stück Normalität wiederzuerlangen. Doch noch immer gibt es zu wenige Spenderorgane, obwohl laut Umfragen die Bereitschaft dazu unter den Bundesbürgern sehr hoch ist.

Wichtig ist es, diese Bereitschaft auch zu dokumentieren. Nur so wissen Angehörige und Ärzte, was im Fall des Falles zu tun ist. Der Tag der Organspende am ersten Samstag im Juni gibt Anlass, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Den Organspendeausweis tragen Spender bei sich. Fragen dazu können auch bei der Telefonaktion gestellt werden.
Den Organspendeausweis tragen Spender bei sich. Fragen dazu können auch bei der Telefonaktion gestellt werden. Bild: BZG

Der STAZ gibt seinen Lesern die Gelegenheit, während einer Telefonaktion mit dem Expertenteam der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), alle Fragen zu besprechen – beispielsweise:

Bleibt es nach dem neuen Organspende-Gesetz dabei, dass eine Einwilligung zur Organentnahme nötig ist?

Welche Organe können gespendet werden?

Gibt es eine Altersgrenze für Organspender?

Wie wird zweifelsfrei der Hirntod festgestellt?