Donaueschingen freut sich auf die Rückkehr seiner Gäste: Nach den jüngsten Corona-Lockerungen hofft die Stadtverwaltung Donaueschingen – ganz im Sinne der zahlreichen Unterkünfte und touristischen Betriebe in der Donauquellstadt – auf einen guten Start in die Tourismus-Saison 2022, die traditionell ab Ostern Fahrt aufnimmt. Vieles ist angerichtet, um nach zwei Jahren Pandemie in Richtung Normalität zurückzukehren.

Die städtischen Erlebnisführungen finden bereits wieder regelmäßig statt, die Museen haben geöffnet, der Veranstaltungskalender füllt sich zunehmend und dann ist da ja auch noch das neue touristische Aushängeschild der Stadt: der renaturierte Donauursprung am Zusammenfluss von Brigach und Breg, der immer mehr Gestalt annimmt. „Mit diesem zweiten touristischen Highlight neben der Donauquelle bieten wir unseren Gästen künftig noch mehr Anreize für einen ausgiebigen Aufenthalt in Donaueschingen“, freut sich Oberbürgermeister Erik Pauly.

Aktuell laufen die Vorbereitungen zum Maibaumstellen, der Donaueschinger Museumsnacht und dem Jubiläums-Festakt zur Eingliederung der Ortsteile.

Doch das Anknüpfen an das Vor-Krise-Niveau ist weiterhin mit großen Herausforderungen verbunden. Nachdem in Donaueschingen bis 2019 regelmäßig neue Spitzenwerte bei den Übernachtungszahlen verzeichnet werden konnten, brachen diese seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 um knapp 30 Prozent ein. Hoffnung macht der Trend zum Reisen im eigenen Land, der sich während der Krise verfestigte, sodass sich die Zahlen in diesem Bereich im vergangenen Jahr trotz längerer Zwangsschließung der Betriebe bereits wieder stabilisierten.

Neuer Radrundweg

Neben dem Voranschreiten der Maßnahmen am Donauursprung freut sich die Stadt besonders auf die Umsetzung eines geplanten Radrundwegs, der künftig die beiden Quellflüsse Brigach und Breg mit der Donauquelle in Donaueschingen verbinden soll und sich derzeit gemeinsam mit dem Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises und den beteiligten Kommunen in der finalen Abstimmung befindet: „Seit geraumer Zeit war es uns ein wichtiges Anliegen, den zahlreichen Donau-Radfahrern ein attraktives Produkt auch unmittelbar bei uns in der Region anzubieten und dabei die vielfältige Naturlandschaft innerhalb des ‚Quellenlands‘ erlebbar zu machen. Mit der Erschließung dieser Route als Einstieg in den Donauradweg werden wichtige Anreize geschaffen, um die Aufenthaltsdauer der Gäste unmittelbar vor Ort zu verlängern,“ so Tourismus-Chef Andreas Haller. (pm)