Die Spiel- und Freizeitanlage am Wiener Platz in Villingen war in die Jahre gekommen, die Spielgeräte waren zum Teil abgängig. Deshalb wurde die Anlage seit Ende letzten Jahres grundhaft erneuert und aufgewertet. „Das Gras muss noch ein bisschen anwachsen, aber wir wollten die Kinder nicht länger warten lassen“, berichtet Till Kohler, Abteilungsleiter Stadtgrün im Grünflächen- und Tiefbauamt (GuT), fröhlich. Villingen-Schwenningen wächst, zudem wurde neuer Wohnraum im direktem Umfeld geschaffen. Rund um den Wiener Platz wohnen also auch immer mehr Kinder und der Bedarf an einer qualifizierten Spiel- und Freizeitanlage steigt. Im Rahmen der gesamtstädtischen Spielplatzentwicklungsplanung wurde für unter 80.000 Euro ein Quartierstreffpunkt für alle Altersgruppen geschaffen. Die Erneuerung und Aufwertung wurde von der GuT-Abteilung Stadtgrün selbst geplant – was Ingenieurleistungen in Höhe von 28.000 Euro entspricht. Vor Ort umgebaut haben die Mitarbeiter der Firma Leonhard Schellhammer & Söhne GmbH, Garten- und Landschaftsbau, mit Unterstützung durch die TDVS. Gemeinsam mit den Erstklässlern der Steppachschule, ihrer Lehrerin Evelyn Trauter und Rektorin Elisabeth Opel konnte der Spielplatz pünktlich zum Ferienbeginn eröffnet werden.

Viele Spielemöglichkeiten

Bürgermeister Detlev Bührer war mit GuT-Amtsleiterin Silvie Lamla und ihren Mitarbeitern Till Kohler und Peter Hall vorbeigekommen, um aus erster Hand von den Mädchen und Jungen zu erfahren, wie es ihnen gefällt. Es gab und gibt einiges zu entdecken: ein multifunktionaler Mehrgenerationenbereich mit Tischtennisplatte, Crosstrainer, die Möglichkeit zum Boule spielen sowie mehrere Aufenthaltsmöglichkeiten im Zentrum (z. B. Picknick-Garnitur und Holz-Sitzblocks). Außerdem wurde eine große Sandspielfläche mit Kletteranlage, Rutsche, Sandbagger und behindertengerechter Nestschaukel sowie eine Kleinkinder-Viererwippe und eine Zweier-Hochwippe geschaffen. Richtig gut angekommen ist die umgebaute Anlage bei den Schülerinnen und Schüler und da viele in der Nähe wohnen, lud Bürgermeister Bührer sie ein, beim nächsten Mal die Eltern und auch die Omas und Opas mitzunehmen, damit diese sich zum Beispiel mit dem Crosstrainer, auch fit halten können.

Die Freizeitanlage ist über einen neu angelegten Fußweg mit angrenzenden Sitzgelegenheiten barrierefrei erreichbar und wurde verkehrssicher mit einer Hecke eingefriedet. Die alten und großen Bäume sowie ein paar neu gepflanzte dienen als natürliche Schattenspender.