Ein Betrüger hat sich am Montag gegen 16 Uhr bei einem Mann aus Niedereschach am Telefon gemeldet. Der Anrufer gab sich einem 47-Jährigen gegenüber als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus und überredete den Mann, ihm per Fernsoftware Zugang zu seinem Computer zu gewähren. Dem Angerufenen kam die Sache dann nach einigen Minuten komisch vor und er beendete das Telefonat, bevor der Betrüger Zugang zu Kontodaten oder anderen sensiblen Informationen erhielt.

Deshalb kam es zwar nicht zu einem Vermögensschaden, aber trotzdem fielen dem Anrufer persönliche Daten in die Hände, die möglicherweise missbräuchlich benutzt werden könnten.

Wie man sich schützen kann

Die Polizei warnt deshalb vor solchen Anrufen und gibt Hinweise, wie man sich vor solchen Betrügern am Telefon schützen kann.

Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.

Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus.

Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Weitere Informationen zu diesen und anderen telefonischen Betrugsmaschen findet man unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tippswww.polizei-beratung.de//betrug und weitere Infos unter www.polizei-beratung.de