Waldprofi kann jedes Kind im Kreis werden. Es braucht dafür nur Lust mit Förstern mehrmals in den Wald zu gehen. Kommt ein Kind drei Mal in den Wald, wird es Waldexperte. Als Ansporn gibt es dafür ein kleines Geschenk. Wurde insgesamt sechs Mal bei einer Veranstaltung mit den Förstern des Schwarzwald-Baar-Kreises der Wald erforscht, ist man Waldprofi. Je öfter die Kinder mit dem Forstamt im Wald unterwegs sind, desto bewusster nehmen sie diesen wertvollen Lebensraum wahr.

„Unser Anliegen ist es, spielerisch miteinander den Wald hautnah zu erleben. Diese persönlichen Erlebnisse führen dazu, dass wir uns in unserem alltäglichen Handeln für den Wald entscheiden“, so Tom Ekert, Waldpädagoge und Förster. Die Idee des Waldprofipasses stammt von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, das hiesige Forstamt führt ihn nun regional weiter – finanziert über Spendengelder der Emil-Frei-Stiftung und Bromberger Packungen. Und auf jeden Waldprofi wartet am Ende ein Preis.

Im Bild (v. l.): Tom Ekert, Förster und Waldpädagoge, Stefanie Martin, Mutter, Frieder Dinkelaker, Kreisforstamtsleiter, Nora Parschau, Waldprofi, Jule Martin, Waldprofi, Rainer Frei, Emil-Frei Stiftung, Marisa Schwenninger, Försterin und Waldpädagogin, Johannes von Stemm, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Stefanie Kramer, Kommunikationsdesignerin des Landratsamtes.