Die ProKids Weihnachtswunschaktion ist zum 13. Mal gestartet. Trotz oder vielleicht gerade wegen der Lage in der Corona-Pandemie, in der die Kinder oft die Leidtragenden seien, erklärt Joachim Spitz, Pro-Kids-Stiftung. Mit der Aktion könne man über 200 bedürftigen Kindern einen Weihnachtswunsch erfüllen, wenn sich genug Bürger beteiligen.

Das Prinzip: Die Kinder dürfen ihren Wunsch (Spielzeug oder Kleidungsstück für max. 20 Euro) auf eine nummerierte Karte malen. Diese hängen an Wunschbäumen in den Volksbanken Schwenningen und Villingen, bei SBS Burger in Schönwald, im Reisebüro Sonnenklar, in der Seniorenresidenz am Germanswald und bei der Baugenossenschaft Villingen.

Abgabe bis 17. Dezember

Wer eine Karte abnimmt, kauft das Präsent und gibt es bis 17. Dezember dort ab, wo er die Karte her hat. Damit ist garantiert, dass jedes Kindergeschenk pünktlich am 24. Dezember unter dem richtigen Christbaum liegt. „Dabei ist es wichtig, die Kartennummer gut leserlich auf das Geschenk zu schreiben“, erklärt Jürgen Müller, Stiftungsrat bei ProKids VS. Denn nur dann kann das Präsent mühelos dem richtigen Empfänger zugeordnet werden.

Bei der aktuellen Weihnachtswunschaktion sind hauptsächlich Kinder dabei, die über die kirchlichen Wohlfahrtsorganisationen Caritas und Diakonie in Villingen und Schwenningen bestimmt wurden. Bei ProKids richtet man das Augenmerk darauf, dass die Geschenke ausschließlich Kindern aus hilfsbedürftigen Familien zu Gute kommen. Da die Armut in der Gesellschaft zunimmt, sei der Bedarf und die Nachfrage für solche sozialen Aktionen ungebrochen, erklärt Stiftungsrat Jürgen Müller und versichert, dass jedes Kind, das einen Wunsch aufmalt, diesen auch erfüllt bekommt.

Geschenke verbinden

Weihnachtsgeschenke haben eine lange Tradition. Auch wenn die christliche Geschichte beim Schenken nicht mehr überall im Vordergrund steht, werden Geschenke doch immer mit Verbundenheit assoziiert. „Um ein passendes Präsent zu finden, muss der Schenkende die Person zumindest ein wenig kennen“, meint Jürgen Müller. „Mit unseren Karten gleichen wir den Umstand aus, dass man das beschenkte Kind nicht kennt; man weiß dadurch ja, worüber es sich freut.“ Das funktioniert garantiert – bei ProKids hat man es in den vergangenen Jahren schon hundertfach bewiesen. Infos unter: www.prokids-stiftung.de.

Rekordspende in Zeiten der Not

Eigentlich ist es vor Weihnachten an Joachim Spitz, Stiftungsratsvorsitzender der ProKids-Stiftung, anderen eine Freude zu machen. Doch in diesem Jahr fühlt auch er sich reich beschenkt. Denn er konnte nun die größte Geldspende seit Bestehen der Stiftung verbuchen. Das Schwenninger Unternehmen Diener + Rapp fördert die Stiftung mit 20.000 Euro.

Bei der Übergabe der Rekordspende über 20.000 Euro, von links: Daniel Miklosch (Geschäftsführer Diener& Rapp), Joachim Spitz (ProKids-Stiftung), Karin Engler-Rapp und Peter Rapp (Geschäftsführer Diener& Rapp), Janick Rapp und Lars Rapp.
Bei der Übergabe der Rekordspende über 20.000 Euro, von links: Daniel Miklosch (Geschäftsführer Diener& Rapp), Joachim Spitz (ProKids-Stiftung), Karin Engler-Rapp und Peter Rapp (Geschäftsführer Diener& Rapp), Janick Rapp und Lars Rapp. Bild: ProKids-Stiftung

„Ich bin sehr glücklich und auch stolz, dass meine Arbeit für die ProKids Stiftung so honoriert wird“, meint der Unternehmer, der einen Großteil seiner Zeit dem ehrenamtlichen Einsatz für Kinder in Not widmet. Mit einer Vielzahl erfolgreicher Projekte vor Ort konnte er schon vielen Kindern und jungen Leuten beistehen.

Ein Erfolgsmodell, das weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt, ist die Babyklappe der Stiftung, die der Schwenninger vor Jahren initiiert hat. In ihr wurden schon vier Neugeborene aufgefunden; ProKids konnte auf diese Weise vier junge Leben retten und auch in anderen Bereichen die Not von Kindern aus vorwiegend bedürftigen Familien lindern.

Spendenbedarf wächst in Pandemie

Dafür ist die Stiftung in der Corona-Zeit mehr denn je auf die Hilfe von Spendern angewiesen. Den aufgrund der Beschränkungen muss sie schon seit Ausbruch der Pandemie auf einträgliche Benefiz- und Sponsorenveranstaltungen verzichten, mit denen sie ihre Arbeit in der Vergangenheit maßgeblich finanziert hat. „Ich bin froh über jede Spende, da unsere für das Frühjahr geplante Benefizveranstaltung erneut nicht stattfinden kann und wir das Geld deshalb gut gebrauchen können“, so Joachim Spitz. „Wir merken auch, dass der Bedarf an Hilfe in der Pandemie größer wird.“

Da kommt die großzügige Zuwendung der Firma Diener + Rapp gerade recht. Peter Rapp und Karin Engler-Rapp zögerten nicht, den hohen Spendenscheck zu unterzeichnen, weil sie von der Arbeit der Stiftung absolut überzeugt sind. Ihre Kinder, Geschäftsführer Daniel Miklosch und das ganze Team des Eloxalbetriebs stehen voll hinter der Spende und freuen sich, dass das Geld der ProKids-Stiftung in schwieriger Zeit Rückenwind verschafft.

Langjährige Partnerschaft

Die Stiftung Pro Kids kümmert sich auf vielfältige Weise um Kinder – begonnen bei Treffs über Kleiderkammer und Schulspeisungen bis hin zu einem Integrationsprojekt „Fight-For-Your-Life“. Hierbei unterstützt die BW-Bank Villingen-Schwenningen mit 3.000 Euro. Die BW-Bank pflegt mit Pro Kids eine langjährige Partnerschaft – und hat die Stiftung bereits einige Male finanziell unterstützt. So konnte vor einigen Jahren beispielsweise der „Workout-Park“ in Villingen-Schwenningen verwirklicht werden. Die Fitness-Geräte sind beliebt bei Jung und Alt.

Mehr Infos unter: www.prokids-stiftung.de.